Self – ness: Setzt sich aus dem Wort „Self“, für „Selbst“ und dem englischen Suffix – „ness“ zusammen, was als Eigenverantwortung oder Selbstherstellung übersetzt werden kann. Demnach bedeutet Selfness: „Die Eigenverantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen.“ Anders ausgedrückt – „Schöpfer bzw. Gestalter, seines eigenen Lebens zu sein.“ Geprägt wurde dieser Begriff vor fünfzehn Jahren von dem Zukunftsforscher Matthias Horx. Heute jedoch würde der Zukunftsforscher Horx, diese Bezeichnung beim Begriff ACHTSAMKEIT einordnen. So ist „Selfness“ die logische Konsequenz – aus den Strömungen des 20. Jahrhunderts – wohl eher, als Weg zu betrachten, in welcher sich verschiedene Entwicklungen vereinen. Brauchen wir also ein neues MINDSET? Wie können wir den Herausforderungen des täglichen Lebens gewachsen sein?

Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg – aus dem Bedürfnis heraus – SELBSTBESTIMMT bzw. SELBSTWIRKSAM sein zu wollen – Persönlichkeitsentwicklung anzustreben. Mit „Egoismus“ im negativen Sinn hat diese Entwicklung nichts zu tun. Vielmehr entspringt dies: „Dem Wunsch“ – eigenverantwortlich die Zügel für das „eigene Leben“ in „die Hand“ nehmen zu wollen. Damit in Zukunft solche Herausforderungen gemeistert werden können, benötigt es eine Sichtweise, welche die privaten, beruflichen, wirtschaftlichen, politischen, kulturellen als auch seelischen Aspekte vereint. Es braucht eine „authentische“ Selbstwahrnehmung, um „reale“ Bedürfnisse erkennen zu können, um diese auch „adäquat“ zu befrieden. Gleichzeitig Ruhe und Ausgeglichenheit (Körper und Geist), denn nur in einem „entspannten Zustand“ ist es möglich, zu verstehen. Die Neuroplastizität: „Die Fähigkeit von Nervenzellen, Synapsen (Umschaltstellen für Erregungsübertragung) bzw. ganzen Hirnarealen, je nach Nutzung (Verwendung) sich neu anzuordnen“ wird erst aktiviert, wenn wir aus unserem „Stressmodus“ herauskommen. Neurone (Nerven) werden dann „neu“ verschaltet und es können neue Erfahrungen gemacht werden. Dabei ist es wichtig, dass unser Verstand mit „gesunden Glaubenssätzen“ belegt ist (kann trainiert werden). Das sind ideale Voraussetzungen, damit sich Mut und Motivation entwickeln können und es besteht die Möglichkeit aus dem „Gewohnten“ heraustreten, zu können. Selfness baut auf den vier Säulen von Achtsamkeit, Selbstentwicklung, Entspannung und Rückverbindung auf. Hierzu gibt es verschiedene Tools (Werkzeuge), welche im Selfnessprozess genutzt werden können, um zu einem achtsamen Leben zu sich selbst und anderen zu gelangen. All das, fördert unsere SELBSTLIEBE.

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